Praxis für Psychotherapie Dr. Wagner, Innsbruck Ingrid-Portrait-2.jpg Dr. Gerhard Wagner
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"In meinen Beziehungen zu Menschen habe ich herausgefunden, dass es auf lange Sicht nicht hilft,
so zu tun als wäre ich jemand der ich nicht bin." *

 

Grundlagen

 

 

Personzentrierte Psychothera-pie geht davon aus, dass jedes Handeln einen subjektiven Sinn enthält. Scheinbar "unsinniges Verhalten", wie z.B. Ja zu sagen und Nein zu meinen, oder auch Nein zu sagen und Ja zu wünschen, hat Gründe, die es im therapeutischen Prozess zu entdecken gilt. Nicht selten - oft sogar häufig - handeln wir gegen unsere eigenen Bedürfnisse und Absichten.

 

Selbstabwertung, Versagensgefühle, übermäßige Leistungsansprüche, Scham- und Schuldgefühle, Ärgergefühle, dauernde Unzufriedenheit mit sich selbst - oder auch depressive Stimmungen, die im Widerspruch zu positiven Lebensumständen stehen, können daher nur im ganzheitlichen Lebenszusammenhang verstanden und verändert werden.

 

Als personzentrierte Therapeuten gehen wir daher davon aus, dass Menschen ein Entwicklungspotenzial innewohnt, das es fachgerecht zu fördern gilt.


Therapieziele

 

 

Die Veränderung bzw. Verbesserung der Lebenssituation in der Gegenwart ist das Ziel.

Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, der eigenen Lebens- und Beziehungserfahrungen wird wichtig, wenn gegenwärtige Probleme/Schwierigkeiten nur durch die Einbeziehung der eigenen Entwicklungsgeschichte verstanden werden können. Im Vordergrund steht jedenfalls eine Verbesserung und Erleichterung des Lebens im Hier und Jetzt.

„Was für ein Geheimnis ist das Leben eines Menschen, vor allem für ihn selbst. […]

Die Vergangenheit ruht Schicht auf Schicht in mir.“

(Imre Kertész, 2016)

 


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Was wirkt in der Therapie?

 

 

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“?

„Hilft es mir, darüber zu reden? Das ändert ja auch nichts an der Situation!"

Wenn Sie dazu tendieren viel zu reden und schon so vielen Freundinnen und/oder Freunden „darüber“ erzählt haben und immer wieder „davon“ reden, dann mag es wichtig sein aufmerksam innezuhalten: den Fokus auf Ihr Fühlen und Spüren zu legen, um die eigenen inneren Wahrneh-mungen nicht zu „zerreden“ sondern deutlicher vernehmen zu können und damit Veränderungsmöglichkeiten für die Belastungssituation(en) zu ent-decken.

Wenn Sie dazu tendieren über Belastendes nicht auch noch extra zu reden – es ist so schon schwer genug – dann wird es Ihnen schwer fallen Worte zu finden für das, was Ihnen das Leben schwer macht. Hier bringt ein Aussprechen oft wider Erwarten bereits Entlastung. Neue Perspektiven können sich entwickeln, indem die meist gleichbleibend sich wiederholenden, stillen inneren Gedankenkreisläufe durch das Sprechen unterbrochen werden.


* Carl R.Rogers, Entwicklung der Persönlichkeit, Klett-Cotta, Stuttgart, 1989

© 2017 Praxis für Psychotherapie Dr. Wagner, Innsbruck, Österreich.  Letzte Aktualisierung: 19 April 2017